Zwei Dinge prägen das Leben von Dorothea Hess seit frühester Jugend: Gestaltung und Nachhaltigkeit. Nach ihrem Designstudium (1974), das ihr die wesentlichen Grundlagen guter Gestaltung vermittelte, und ihrem persönlichen Interesse an ökologischen Themen, fiel ihr Augenmerk zunächst auf Unternehmen, die im Biosektor angesiedelt waren. Da fast all diese Produkte ein optisches Manko aufwiesen, war dies für sie ein interessantes Aufgabengebiet. Ein weiterer Anreiz zeigte sich im Bekleidungssektor, denn naturbelassene Textilien waren in den siebziger Jahren fast nicht im Handel zu finden. Dies war 1976 die Initialzündung zur Gründung eines Unternehmens für Naturtextilien für die ganze Familie, der Geburtsstunde von hessnatur. 1982 eröffnete sie darüber hinaus ihr Büro für Life-Cycle-Design. 1994 begann das kooperative Forschungsprojekt zu den “earthCOLORS®”, ein völliges Novum auf dem Druckfarbenmarkt. Dorothea Hess war Dozentin an der ecosign/Akademie für Gestaltung in Köln (2007 – 2020) und 2001 Mitbegründerin des ”Forum Ökologie und Design“- ab 2008 der Arbeitsgruppe “Design und Nachhaltigkeit” in der AGD Allianz deutscher Designer sowie der „Charta für nachhaltiges Design”. Sie übt ferner Beirats- und Jurytätigkeit aus und wurde 2011 in den Projektbeirat des „Bundespreis Ecodesign” berufen. Sie arbeitet interdisziplinär und ihre Arbeiten sowie ihr Büro (übrigens im “Geburtshaus” von hessnatur) wurden mehrfach ausgezeichnet.
Quelle:
Auszug aus Interview „Gesichter der Nachhaltigkeit“,
Dr. Alexandra Hildebrandt, Stand: November 2015
Das Kundenspektrum von Dorothea Hess ist breit gefächert: Es geht vom Mietspiegel der Stadt Frankfurt am Main, dem Reparaturleitfaden für die Stadt Bad Homburg, der Kundenzeitschrift und der Kommunikation für die Deutsche Leasing Bad Homburg, über Corporate Design Entwicklungen, für das Hofgut Kronenhof Bad Homburg und für das Nikodemus Werk und die Gemeinschaft in Kehna, bis zu Anzeigen und Publikationen für das So- zialpädagogische Zentrum. Zusätzlich dazu enthält ihr Portfolio das Un- ternehmenskonzept und die komplette Grafik von hessnatur von 1974 bis 1982 und umfangreiche Pilotprojekte mit den Farben aus dem For- schungsprojekt earthCOLORS®.
Seit ihrem Studium arbeitet Dorothea Hess zu ökologischen Themen und engagiert sich seit 1982 erfolgreich mit ihrer eigenen Agentur als Expertin für Design und Nachhaltigkeit. Sie unterstützt ihre Kunden bei der Entwicklung, Gestaltung und Realisation von Unternehmensauftritten und Designkonzepten. Weitere Bereiche sind Bildung, Forschung, Jury- und Beratungstätigkeiten, Verbandsarbeit zum Thema Design & Nachhaltigkeit und sie ist Mitinitiatorin der „Charta für nachhaltiges Design“ der AGD (Allianz Deutscher Designer).
Eine weitreichende Sensibilisierung für Naturtextilien erreichte sie bereits 1976 als Mitgründerin von „hessnatur”. Hier wurden ökologischer Anspruch und modisches Design in einer für den Textilbereich neuartigen Pionierleistung erfolgreich kombiniert und bis heute weiterentwickelt. Mit dem Forschungsprojekt earthCOLORS® leistet Dorothea Hess seit Jahren engagierte Forschungs- und Kommunikationsarbeit zum Thema umweltverträglich gestalten und drucken. Engagiert arbeitet sie an der Sensibilisierung der Branche und der Verbraucher, der Entwicklung neuer Konzepte und ihrer Umsetzung. Konsequente Arbeiten mit Vorbildfunktion sind ihr Anspruch.
Quelle:
Die Geschichte des Nachhaltigen Designs –
VAS Verlag, 2013
Die earthCOLORS® sind Grundlage für semesterübergreifende Projekte an der ecosign/Akademie für Gestaltung. Diese Projekte mit den earthCOLORS® beinhalten verschiedene Themen der Nachhaltigkeit wie z.B. Bewusstseinswandel, Verwendung innovativer Materialien, produktintegrierter Umweltschutz, ressourcensparende Produktionsprozesse, Green Kommunikation, Reduzierung von Umweltverschmutzung, Veranschaulichung von Verfahrensweisen zur Substitution von mineralölbasierten Produkten und Produkten aus der Petro- und Chlorchemie, Focus auf Produktionsweisen auf der Grundlage der sanften Chemie. Mit diesen Arbeiten soll die Voraussetzung geschaffen werden, den Vorbehalten in der produzierenden Industrie entgegen zu wirken und überzeugende Kriterien zu schaffen zur Etablierung einer industriellen Fertigung.
Quelle:
UNTER DER LUPE - 60 Projektideen zu nachhaltigem Konsum und
zukünftigen Lebensstilen © UNEP/Wuppertal Institute Collaborating
Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP),
Wuppertal 2011 Plädoyer für eine Kulturwende hin zum „nachhaltigen
leben und konsumieren“.
https://www.cscp.org/publications/unter-der-lupe-60-projektideen-zu-nachhaltigem-konsum-und-zukunftigen-lebensstilen/
(Seite 43 ff)
Die Geburt ihres ersten Sohnes ist für Heinz und Dorothea Hess Gründungsimpuls für ihr Unternehmen. Ihr Anspruch konsequent natürlicher Kleidung wird zum Beispiel für andere. Nach dem Erfolg der ersten unbehandelten Babykollektion werden weitere Geschäftsfelder erschlossen, Mode für Damen und Herren, Kinderkleidung, Wäsche und Heimtextilien. Zusammen mit engagierten Lieferanten sichert / erschließt hessnatur weltweit Naturmaterialien und -stoffe für die nachhaltige Produktion. Vom Anbau bis zum Kleiderbügel definieren strenge soziale und ökologische Standards das Anforderungsprofil aller Artikel. Mit seinen Qualitätsrichtlinien ist hessnatur Vorreiter für die Branche und bietet ab 1995 als erstes Unternehmen eine Volldeklaration aller Produkte. Um ein gutes Gefühl tragbar zu machen, ist hessnatur weltweit Vorreiter für ökologische und soziale Standards in der Textilproduktion. Das 1976 von Heinz und Dorothea Hess (1976 – 1982) gegründete Unternehmen brachte die erste natürliche Babykollektion auf den Markt und baute 1991 in globaler Pionierleistung die erste Bio-Baumwolle an. Heute betreibt hessnatur mit rund 346 Mitarbeitern, neben dem Online-Shop und dem Katalogversand, Stores in Butzbach, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München. Das von rund einer Million Kunden in Europa gefragte Sortiment bietet Mode, Heimtextilien und Babyartikel.
Quelle:
Auszug aus der Presseinformation hessnatur:
Nachhaltige Mode wird 40 vom 15. Juni 2016
Der Anspruch an Qualität, verbunden mit Innovation, zeitgemäßem
Design und kundenorientiertem Service, war ein wesentlicher
Erfolgsfaktor für den Aufbau einer „Marke Hess“.
Als Designer:in gibt man Produkten, Dienstleistungen oder Konzepten eine äußere Gestalt und kann im besten Fall eine (innere) Haltung kommunizieren. Die earthCOLORS® (die ersten konsequent ökologischen Druckfarben für den Offsetdruck) bieten die Möglichkeit eine nachhaltige Haltung im fertigen Druckprodukt sichtbar zu machen. Die unverwechselbare Farbpalette ist hier nicht als Einschränkung zu verstehen, sondern Ausdruck einer anderen Sicht- und Handlungsweise.
earthCOLORS® sind das Ergebnis eines Forschungsprojektes, initiiert und realisiert in der Kooperation BorgMann – Hess – Ponn, gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, ausgezeichnet vom Wuppertal Institut und als UN-Dekade Projekt 2010/2011.
ENTWICKLUNG
Den Impuls setzte 1994 ein Symposium an der Fachhochschule Hannover ”Umweltbelastungen im
Textildruck“, das sich mit Abfällen aus dem Textildruck befasste und deren ungefilterten Ableitung in
die Kanalisation. Eine Studie von Greenpeace im Jahr 1994, die aufzeigte, wie viele problematische
Stoffe in Druckfarben enthalten waren, inspirierte Hess, sich mit dem Thema ökologische Druckfarben
auseinanderzusetzen.
earthCOLORS® KONZEPT
„Wir haben die Druckfarben konsequent ökologische Druckfarben genannt, weil wir nicht nur im
Bindemittel-Bereich das Erdöl substituiert haben, was in verschiedenen Bereichen auch heute
Druckfarben-Hersteller tun, sondern wir haben auch die Pigmente substituiert. Die „earthCOLORS®“
enthalten keine Pigmente aus der Petro- und Chlor-Chemie. Die Pigmente erfüllen die Standards vieler
Ökolabels. Das war und ist bis heute die Innovation.“
Quelle:
https://www.schaffrath.de/magazin/detail/nachhaltigkeit-konsequent-oekologische-druckfarben

Aufgrund der Ergebnisse, die durch die Auswahl der Farbpigmente nach Maßgaben ökologischer
Richtlinien entstanden, lassen sich die Farben nicht in bestehende Farbsysteme wie HKS oder Pantone
integrieren. Daher wurden die Farben mit Namen bezeichnet, statt wie sonst mit Zahlen:
- Luce, Sole, Oro, Ombra für den Gelb-Bereich
- Siena, Terra, Roma, Venezia, Rubia für das Rot-Braun-Spektrum
- Azuro, Aqua, Ozeano, Laguna für die Blau-Töne
- Verde, Sasso, Antiqua, Olivia, Oxido für die Grün-Skala
- Grafito für Dunkelgrau und Bianco für das Mischweiß
Die Namen verweisen auf die Entstehung und die spezifischen Eigenarten der einzelnen Farben. Auch der Markenname earthCOLORS® entstand unter Einbeziehung dieser Aspekte. Es sind wärmere Töne und mildere Farbkontraste. Obwohl die Farben nicht grell sind, sind sie doch frisch. Mit den 20 Farben ist es gelungen, einen Farbkreis zu konzipieren, in dem die Farben regelmäßig abgetönt ein Spektrum von Gelb über Orange, Rotbraun, Türkis bis Grün ausdrucksvoll zeigen. Werden die Farben entsprechend ihrer Eigenart gestalterisch genutzt, entsteht eine ganz besondere Attraktivität. Auch wenn nicht auf ein Voll- Schwarz zurückgegriffen werden kann, so ist Schrift im dunkelsten Ton doch gut lesbar
Die earthCOLORS® sind in puncto Nachhaltigkeit und Ästhetik eine Klasse für sich. Diese Farben haben aufgrund ihrer Substitution ein besonderes Farbspektrum. Einige werden das Farbspektrum von 19 Farben als „Begrenzung” empfinden, doch Studierende der ecosign beweisen das Gegenteil: die Arbeiten – von der Anwendungsbroschüre über Bilderbücher, Produktausstattungen, Unternehmensdarstellungen bis zum leuchtenden Zimmerkubus sind Ausdruck einer Eco-Avantgarde. Ziel ist die Vorreiter-Position auszubauen hinsichtlich einer weiteren Durchdringung nachhaltiger Wirtschaftsweisen als konsequenter Fortschritt.
Quelle:
2010 ”NatürlichNatur“ – Fachzeitschrift für den Handel und Natur.
INNATEX 2010 Designer als Botschafter für die earthCOLORS®
earthCOLORS®, Offset-Druckfarben mit marktüblichen Qualitätsstandards, basieren auf „sanfter Chemie“. Das heißt: Mineralöl, chemische Binde- und Lösungsmittel werden durch nachwachsende, pflanzliche Öle und Harze ersetzt, Pigmente sind ungiftig und rein mineralisch. earthCOLORS® bieten Designern neue ästhetische und nachhaltige Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich visueller Kommunikation und Print.
Quelle:
Bundesdesignpreis Nominierte 2012 in der Kategorie ”Konzept“
https://bundespreis-ecodesign.de/de/gewinner/earthcolors

Zusammenfassend ist zu sagen: mit earthCOLORS® sind Schmuckfarben für den Bogenoffset entwickelt worden, bei denen im Bereich der Bindemittel der Verzicht auf modifizierte Öle und Harze, wie Alkydharze und Phenol/Maleinsäuremodifizierte Kolophoniumharze durchaus möglich ist. Der völlige Ausschluss von Lösemitteln, wie Toluol und Mineralölen, stellt ebenfalls eine deutliche Umweltentlastung dar, insbesondere da kein fossil gespeichertes CO2 freigesetzt wird.
Die rein pflanzlichen Öle und Harze gewährleisten sowohl eine human-ökologische Optimierung des Produktes als auch eine Transparenz der Produktbiografie vom Anbau bzw. der Gewinnung der Rohstoffe bis zur Entsorgung.
Die Beschränkung auf ausschließlich mineralische Pigmente ermöglicht den Verzicht auf Synthesefarbstoffe mit petro- und chlorchemischer Biografie. Der Produktion der Pigmente liegt eine vergleichsweise übersichtliche Technologie mit geringem Störfallpotential und wenigen Arbeitsschritten zu Grunde.
earthCOLORS® enthalten ausschließlich Rohstoffe, die eine Kompostierung ermöglichen. earthCOLORS® haben ebenso wie Recyclingpapiere einen eigenen Charakter. In der begrenzten Farbpalette liegt eine Herausforderung für die Gestalter, auf dem grafischen Sektor Gestaltung und Ökologie zu verbinden.
Quelle:
Auszug aus Vortrag am 31.03.00 in der Bundesanstalt für
Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund „UMWELT UND
DIALOG“- Veranstaltungen der Deutschen Bundesstiftung Umwelt zur
EXPO 2000 - Printout
Projekte die mit earthCOLORS® umgesetzt wurden/werden, können Gestalter und Entscheider dazu ermutigen konstruktiv (und für alle sichtbar) mit den Herausforderungen der Zukunft umzugehen. Die Idee der Nachhaltigkeit kann so über die Designer (Gestalter unsere Zukunft) in die Unternehmen getragen und umgesetzt werden. Das „Gelernte“ soll sich in jedem lebendig verankern und den Willen zur Veränderung stärken. Ziel ist sicher zu werden in dem Umgang mit Prozessen und Produkten unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit und die Hemmschwellen für den Paradigmenwechsel zu reduzieren.
Quelle:
Auszug aus UNTER DER LUPE - 60 Projektideen zu nachhaltigem
Konsum und zukünftigen Lebensstilen © UNEP/Wuppertal Institute
Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production
(CSCP), Wuppertal 2011 Plädoyer für eine Kulturwende hin zum
„nachhaltigen leben und konsumieren“ (Seite 43-44).
Diese Projekte mit den earthCOLORS® beinhalten verschiedene Themen der Nachhaltigkeit wie z.B. Bewusstseinswandel, Verwendung innovativer Materialien, produktintegrierter Umweltschutz, ressourcensparende Produktionsprozesse, Green Kommunikation, Reduzierung von Umweltverschmutzung, Veranschaulichung von Verfahrensweisen zur Substitution von mineralölbasierten Produkten und solchen aus der Petro- und Chlorchemie, Focus auf Produktionsweisen auf der Grundlage der sanften Chemie. Mit diesen Arbeiten soll die Voraussetzung geschaffen werden, den Vorbehalten in der produzierenden Industrie entgegen zu wirken und überzeugende Kriterien zu schaffen zur Etablierung einer industriellen Fertigung.
Quelle:
https://www.cscp.org/publications/unter-der-lupe-60-projektideen-zu-nachhaltigem-konsum-und-zukunftigen-lebensstilen/
https://www.cscp.org/de/unsere-arbeit/ideen/
(Seite 43 ff)
Nachhaltigkeit bedeutet für mich ... alle natürlichen Abläufe in unserer Welt bergen ein immenses Potential an umweltfreundlichen Aspekten, fantastischen Entwicklungen und vielfältigen, kreativen Gestaltungen.
Das Beste davon – zum Wohl von Mensch, Tier, und unserer Welt - über Generationen hinweg.
Was die Charta ist und warum sich verantwortliches Design lohnt.
• Zur Motivation von Desigkollegen:innen
• Ziel ist es sicher zu werden in dem Umgang mit Prozessen und Produkten unter dem Aspekt der
Nachhaltigkeit und die Hemmschwellen für den Paradigmenwechsel zu reduzieren.
Die „Charta für nachhaltiges Design“, Initiiert von der Allianz deutscher Designer (AGD) schlägt
Designerinnen und Designern einen Handlungsrahmen vor; sie gibt Anregungen. Sie ist ein Instrument,
um
• Bewusstsein für ökologisches, sozial verträgliches und wirtschaftlich erfolgreiches Design zu wecken,
• Einzelne zum Handeln aufzurufen,
• zu demonstrieren, dass Design gesellschaftlich
relevant ist und Beiträge zur Lösung aktueller Probleme beisteuern kann.
Mitglieder der Arbeitsgruppe Design & Nachhaltigkeit (2010): Dorothea Hess (Sprecherin), Sabine Schneider, Volker Riedel, Christhard Landgraf, Dr. Aladdin Jokhosha, Boris Buchholz.
Quelle:
https://designerwissen.allianz-deutscher-designer.de/designerwissen/your-first-knowledge-base-article/
https://designerwissen.allianz-deutscher-designer.de/designerwissen/charta-fuer-nachhaltiges-design/

Die earthCOLORS® sind Grundlage für semesterübergreifende Projekte im Zeitraum von 2007 bis 2020 an der ecosign/Akademie für Gestaltung (Betreuende Dozentinnen: Bettina Boden und Dorothea Hess). Diese Projekte mit den earthCOLORS® beinhalten Themen der Nachhaltigkeit wie z.B. Bewusstseinswandel, Verwendung innovativer Materialien, produktintegrierter Umweltschutz, ressourcensparende Produktionsprozesse, Green Kommunikation, Reduzierung von Umweltverschmutzung, Veranschaulichung von Verfahrensweisen zur Substitution von mineralölbasierten Produkten und Produkten aus der Petro- und Chlorchemie, Focus auf Produktionsweisen auf der Grundlage der sanften Chemie. Mit diesen Arbeiten soll die Voraussetzung geschaffen werden, den Vorbehalten in der produzierenden Industrie entgegen zu wirken und überzeugende Kriterien zu schaffen zur Etablierung einer industriellen Fertigung.
Quelle:
Auszug aus UNTER DER LUPE – 60 Projektideen zu nachhaltigem
Konsum und zukünftigen Lebensstilen ©
UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable
Consumption and Production (CSCP), Wuppertal 2011
Plädoyer für eine Kulturwende hin zum „nachhaltigen leben und
konsumieren“
Student:innenarbeiten zu den earthCOLORS®:
Carsten Bartsch (Fairrub_Kondomverpackung)
Stefanie Bischoff & Carsten Bartsch (ausgeartet_Poster)
Michael Marks _(Farbenspiele_Anwendungsfächer)
Petra_Haessler (Sämereien Ostbalkon)
Kathrin Kopietz (Handbuch 5vor12)
Tobias_Fröhlich (sailboard_Anzeige)
Andrea_Bender (Kleid aus Andruckbögen)
Mario_Franck (Blumen_Einladung)
2019
GRÜNES ERWACHEN 2.0
Film am 10.10.2029 hauptsache kultur – hr-fernsehen
Wie können Nachhaltigkeit und sozial faires Arbeiten gelingen?
2015
Gesichter der Nachhaltigkeit – Interview mit Dorothea Hess
Dr. phil. Alexandra Hildebrandt, Publizistin: Wie wir von Ausbeutung, Massenproduktion und Billigartikeln
im Textilsektor zu Qualität
und Nachhaltigkeit kommen.
Erschienen 9.11.2015 in der Huffington Post
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2015
Sanfte Chemie – sanfte Druckfarben
KTION. Schaffrath Medien,
Geldern, S. 30f
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2014
enorm – Design oder nicht – Sein
Seite 20
2013
Grün gestalten ist mein roter Faden.
In: Karin-Simone Fuhs, Davide Brocchi, Michael Maxein, Bernd Draser (Hrsg.): Die Geschichte des
Nachhaltigen Designs Bad Homburg: VAS Verlag Verlag für Akademische Schriften. S. 250 + 95
2013
Niels Boeing: Immer im Kreis.
Technology Review - DAS MAGAZIN FÜR
INNOVATION - Heise Medien, Hannover, Ausgabe 06/2013, S. 74
2012
“Ideen Initiative Zukunft”, alverde Kundenmagazin, dm- Drogeriemarkt GmbH & Co. KG (Hrsg.),
Karlsruhe. Designer engagieren sich für Ökodruckfarben, Ausgabe 2/2012, S. 43
2011
earthCOLORS®. In: Rosa Groezinger, Michael Kunde (Hrsg.): Unter der Lupe – 60 Projektideen zu
nachhaltigem Konsum und zukünftigen Lebensstilen - Plädoyer für eine Kulturwende. UNEP/Wuppertal
Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP), Wuppertal, S. 43f
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2010
“natürlich natur” – Fachzeitschrift für den Handel mit Naturtextilien.
INNATEX 2010 - Designer als Botschafter für die “earthCOLORS®”, S. 100f
2009
VIDA Papers Design Award – neues Mitglied in der Jury (17.April 2009)
2008 TV-Beitrag “7 1/2 Ökologie”, ARTE
2006
Pioniere nachhaltiger Produkte – Acht Erfindungen und ihre Macher
Peter Hennicke,Norbert Hüttenhölscher (HRGS.) Wuppertal Institut / Oekom Verlag
2007
AGD Allianz Deutscher Designer, Mitgliedermagazin 2/viertel: Ökologie & Design
2005
Dem Kopierer schmeckt auch Altpapier
TaunusZeitung 25. Juni 2005
2003
Ideen schmieden Zukunft – Fünfzehn Beispiele für nachhaltiges Handeln und Wirtschaften.
Peter Hennicke (HRGS.) Wuppertal Texte / Hirzel Verlag
2000
Bogenoffsetdruck – mit konsequent ökologischen Naturfarben. In: Markus Große Ophoff, Joachim
Kostmann (Hrsg.): Neue Wege zum integrierten Arbeits- und Umweltschutz im Betrieb: eine
Veranstaltung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in der Reihe “Umwelt im Dialog” zur EXPO 2000.
Erich Schmidt Verlag, Berlin, S. 77-86, Vortrag am 31.03.00
1998 AGD QUARTAL IV/98/ „AGD-Designerinnen entwickeln umweltfreundliche Druckfarbe“
1996
Film Arte 7 ½
Ökologie – Beitrag Druckfarbe
Volker Koch / Franz-Peter Steinbach, Mallan Film
1996
Jahresbericht Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBSU)
Seite 70 ”Naturfarben für den Offsetdruck“
1995
DESIGNHORIZONTE
Ausstellung im Werkbund am 27. August 1995 - Farbreflexionen - Naturfarben für den Offsetdruck.
2012
Nominierung für den Bundespreis Ecodesign
(Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, sowie dem
Umwelt Bundesamt) earthCOLORS®, Offset-Druckfarben mit marktüblichen Qualitätsstandards,
2010/2011
Auszeichnung des Projektes earthCOLORS® als offizielles UNESCO Dekade-Projekt2010/2011 Bildung
für nachhaltige Entwicklung
2008
Erstes Designbüro in der Umwelt-Allianz Hessen, dem Bündnis für nachhaltige Standortpolitik
2008
Anerkennung beim Wettbewerb ”Büro & Umwelt” gefördert vom Bundesministerium für Umwelt,
ausgerichtet von B.A.U.M. Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management
2005 Wuppertaler Energie- und Umweltpreis vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie – Konzept und Produkt für das Konzept earthCOLORS®.
2005
Belobigung vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie
earthCOLORS® - Bogenoffsetdruck mit konsequent ökologischen Naturfarben earthCOLORS®
2002
Zukunftspreis Büropapier 2002 der Initiative Pro Recyclingpapier
Kategorie Design & Kommunikation Laudatio Andreas Troge, Präsident des Umweltbundesamtes
2002
Sonderpreis vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie für den „ReparaturLeitfaden“ Reparieren
: Leihen : Beraten : Kaufen
der Stadt Bad Homburg des Arbeitskreises der Lokalen-Agenda 21 „Zukunftschancen der Wirtschaft“
der Stadt Bad Homburg
1997
Auszeichnung der earthCOLORS® mit dem Umweltpreis (2.Platz) Bad Homburg
2007 bis 2020
Lehrtätigkeit für Kommunikationsdesign, gemeinsam mit Bettina Boden an der ecosign / Akademie für Gestaltung, Köln
Seit 2012
Mitglied im Beirat vom „Bundespreis Ecodesign” / ausgelobt vom Bundesumweltministerium und
Umweltbundesamt in Kooperation mit dem IDZ Berlin
2012
Jurymitglied beim „nawi Award 2012“, TriForum für nachhaltiges Wirtschaften, Wiesbaden
2010 + 2009
Jurymitglied beim VIDA Paper Design Award
2008
Vortrag an der Universidad Ricardo Palma in Lima / Perú: Forschungsprojekt konsequent ökologische
Druckfarben earthCOLORS®
2004
Präsentation beim Symposium „Generationengerechtigkeit als Leitbild in Unternehmen” der SRzG
Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen
2000
31.03.2000 Branchen Workshop :: DASA Dortmund Vortrag in der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und
Arbeitsmedizin Neue Wege zum integrierten Arbeits- und Umweltschutz, Vortrag earthCOLORS®
1998
AGD QUARTAL IV/98/ „AGD-Designerinnen entwickeln umweltfreundliche Druckfarbe“
1998 Auftaktveranstaltung der lokalen Agenda 21 in Bad Homburg Konzept, Gestaltung und Druck der Plakate mit earthCOLORS®
1998
AGD Jahrestagung auf Schloß Waldeck, Projektpräsentation earthCOLORS®
1998
4. Koblenzer Design-Forum „Farbe im Design“ Projektpräsentation
1995
Teilnahme Ausstellung „DESIGN HORIZONTE” im Werkbund Frankfurt am Main
1994
Forschungsprojekt in Kooperation: „Entwicklung und Anwendung von konsequent ökologischen
Druckfarben für den Bogenoffset mit marktüblichen Qualitätsstandards“ gefördert von der Deutschen
Bundesstiftung Umwelt
1993
Einladung von Prof. Christiane Wöhler FH Hannover Symposium – Umweltbelastungen im Textildruck
1974
Diplomarbeit FH Niederrhein: „Park and Ride“ in Frankfurt